Diascanner Test 2026: Die besten Diascanner im Vergleich
Welcher Diascanner passt zu Ihnen? Sechs Geräte im Vergleich, mit Auflösung, Formaten, Preisen und Noten aus Fachtests. Wichtig: Wir haben sie noch nicht selbst getestet.
Von der Redaktion · Aktualisiert am
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Wichtig vorab: Wir haben diese Geräte noch nicht selbst getestet. Dies ist ein Vergleich auf Basis von Herstellerangaben und Fachtests, die Noten stammen von testberichte.de. Ein eigener Praxistest mit einem Mittelklasse-Gerät ist geplant.
Kurz gesagt
Für die meisten Haushalte passt ein einfacher Diascanner mit Display: der Reflecta x44-Scan (ab ca. 162 Euro) oder, günstiger, der x33-Scan (ab ca. 130 Euro). Wer am PC arbeiten will und Staub per Infrarot korrigieren möchte, nimmt einen Filmscanner wie den Plustek OpticFilm 8200i SE. Bei mehr als 1.000 Dias sollten Sie vorher ein Labor durchrechnen.
Unsere Empfehlungen auf einen Blick
- Einsteiger: Reflecta x44-Scan. Ohne PC, 7-Zoll-Display, Halter für bis zu 4 gerahmte Dias.
- Wenn es günstig sein soll: Reflecta x33-Scan. Gleiche Bauart, kleineres Display.
- Einfachste Bedienung: Kodak Slide N Scan. PC-WELT lobt die Bedienung, aber nicht die Bildqualität.
- Mittelformat: Reflecta x66-Scan. Nimmt auch 120er-Rollfilm und 5×5-Dias.
- Am PC, mit Staubkorrektur: Plustek OpticFilm 8200i SE. Filmscanner, nur mit PC und Software. Die 7.200 dpi sind nominal, testberichte.de nennt effektiv rund 3.250 ppi.
- Sehr große Sammlungen: Reflecta DigitDia evolution. Zieht Dias automatisch aus dem Magazin, ab ca. 1.839 Euro.
Alle Diascanner in der Tabelle
| Gerät | Auflösung | Formate | Einzug | PC nötig? | Note | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Reflecta x44-ScanUnsere erste Wahl für Einsteiger | 4.920 × 3.280 Pixel (16 MP), interpoliert bis 6.000 × 4.000 | Kleinbild-Dias, Kleinbild-Negative | Halter von Hand: bis 4 gerahmte Dias oder Streifen mit bis zu 6 Bildern | Ohne PC, 7-Zoll-Display, SD-Karte bis 128 GB (separat kaufen) | 1,4 (nur ein Test: fotoMAGAZIN 11/2024) | ab ca. 162 €bei Amazon ansehen |
| Reflecta x33-ScanGünstiger, gleiche Bauart | 4.608 × 3.072 Pixel (15,3-MP-Sensor) | Kleinbild-Dias, Kleinbild-Negative, Schwarzweiß | Halter von Hand: gerahmte Dias bis 3,2 mm, Streifen mit bis zu 6 Bildern | Ohne PC, 5-Zoll-Display, SD-Karte bis 128 GB (separat kaufen) | 1,7 | ab ca. 130 €bei Amazon ansehen |
| Kodak Slide N ScanEinfachste Bedienung laut PC-WELT | 14 MP, interpoliert auf 22 MP | 50-mm-Dias, Farb- und S/W-Negative 110, 126, 135 | Halter von Hand | Ohne PC, 5- oder 7-Zoll-Display, SD-Karte nur bis 32 GB (separat kaufen) | 2,2 | ab ca. 168 € (5 Zoll)bei Amazon ansehen |
| Reflecta x66-ScanWenn auch Mittelformat dabei ist | 4.584 × 3.056 Pixel (14 MP), interpoliert auf 22 MP | Dias und Negative, auch Rollfilm Typ 120, 127, 135 | Halter von Hand: 35-mm-Streifen, 120er-Streifen, gerahmte 5×5-Dias | Ohne PC, Display, HDMI-Ausgang, SD-Karte (separat kaufen) | 2,6 | ab ca. 184 €bei Amazon ansehen |
| Plustek OpticFilm 8200i SEFilmscanner mit Infrarot-Staubkorrektur | 7.200 dpi laut Hersteller, effektiv rund 3.250 ppi laut testberichte.de | Kleinbild-Dias, Kleinbild-Negative | Filmhalter und Schlitten von Hand | Arbeitet nur mit PC und Scan-Software | 1,4 | ab ca. 374 €bei Amazon ansehen |
| Reflecta DigitDia evolutionMagazin-Scanner für große Mengen | 4.608 × 3.072 optisch (15,3 MP), interpoliert 5.760 × 3.840 | Gerahmte Kleinbild-Dias | Automatisch aus dem Magazin (CS, Universal, LKM), 50 Dias | Ohne PC, SD-Karte, HDMI-Ausgang, nur JPEG | keine Note in der Übersicht | ab ca. 1.839 €bei Amazon ansehen |
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Echte Auflösung statt Werbezahl. Viele Geräte interpolieren: Der Kodak Slide N Scan hat 14 Megapixel, nennt aber 22. Bei Interpolation sieht testberichte.de kaum einen Vorteil. Rechnen Sie selbst nach: Die Pixelbreite geteilt durch 1,417 (36 mm in Zoll) ergibt die dpi. 4.608 Pixel entsprechen rund 3.250 dpi. Damit liegen viele Display-Scanner unter den 4.000 dpi, zu denen c’t Fotografie rät. Mehr dazu im Ratgeber Welche Auflösung für Dias?.
Formate. Prüfen Sie, was bei Ihnen in den Kisten liegt: Kleinbild (36 × 24 mm), Mittelformat, 110er oder 126er? Dicke Rahmen und Glasdias passen nicht in jeden Halter, beim x33-Scan zum Beispiel enden die Rahmen bei 3,2 mm Dicke.
Handhabung. Mit den Haltern der Display-Geräte schieben Sie jedes Dia von Hand weiter. PC-WELT berichtet beim Kodak-Gerät von müden Fingern nach einigen hundert Bildern. Bei großen Mengen wird das zum echten Thema. Ein Magazin-Scanner lässt sich auch mieten.
Speicher. SD-Karte einplanen. Reflecta nennt beim x33-Scan FAT32 und bis zu 128 GB, beim Kodak Slide N Scan sind laut testberichte.de nur 32 GB möglich.
Lohnt sich ein Gerät bei Ihrer Menge?
Ein Scanner für 165 Euro kostet ungefähr so viel wie rund 700 Dias bei MEDIAFIX, Versand und Download eingerechnet. Der Unterschied sind die Stunden, die Sie selbst investieren. Das rechnet der Rechner unter Dias selbst digitalisieren genau durch. Wer lieber abgibt, findet die Labore im Ratgeber Dias digitalisieren lassen und den Gesamtpreis im Preisrechner.
Auch für Negative lassen sich die meisten dieser Geräte nutzen, mehr dazu im Negativscanner-Vergleich.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Diascanner ist der beste?
Einen besten für alle gibt es nicht. In der Testübersicht von testberichte.de vom September 2026 liegen der Plustek OpticFilm 8200i SE und der Reflecta x44-Scan mit Note 1,4 vorn. Der Plustek ist ein echter Filmscanner für den PC, der Reflecta ein einfaches Gerät mit Display. Die Note des x44-Scan beruht aber nur auf einem Test.
Wie viele dpi sollte ein Diascanner haben?
c't Fotografie rät für gute Ergebnisse zu mindestens 4.000 dpi, Chip.de nennt mindestens 3.000 dpi für 4K-Fernseher und größere Abzüge. Achten Sie auf die optische Auflösung statt auf interpolierte Werte.
Kann ich auch Negative mit einem Diascanner scannen?
Ja, die meisten Geräte in unserer Tabelle nehmen auch Kleinbild-Negative an. Nur der Magazin-Scanner ist auf gerahmte Dias ausgelegt.
Brauche ich zusätzlich etwas?
Bei den Geräten mit Display brauchen Sie meist eine SD-Karte, sie liegt laut Testberichten oft nicht bei. Der x33-Scan und der x44-Scan nehmen Karten bis 128 GB.