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Negativscanner: Welcher lohnt sich?

Sechs Negativscanner im Vergleich, vom schnellen Gerät mit Display bis zum Filmscanner am PC. Mit Formaten, Preisen, Noten aus Fachtests und der Frage, ob sich der Kauf lohnt.

Von der Redaktion · Aktualisiert am

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Wichtig vorab: Wir haben diese Geräte noch nicht selbst getestet. Die Daten stammen von den Herstellern und aus Fachtests, die Noten von testberichte.de.

Kurz gesagt

Für Kleinbild-Negative reicht vielen ein Gerät mit Display ab etwa 130 Euro, etwa der Reflecta x33-Scan oder x44-Scan. Der Plustek OpticFilm 8200i SE kostet rund 374 Euro und entfernt Staub per Infrarot, arbeitet aber langsamer und nur am PC. Für Rollfilm kommen der Reflecta x66-Scan oder ein Flachbett infrage.

Negativscanner in der Tabelle

Herstellerangaben und Noten von testberichte.de · Preise geprüft am 2. November 2026 · nicht von uns gemessen
GerätAuflösungFormateEinzugPC nötig?NotePreis
Plustek OpticFilm 8200i SEMit Infrarot-Staubkorrektur7.200 dpi laut Hersteller, effektiv rund 3.250 ppi laut testberichte.deKleinbild-Negative und -DiasFilmhalter von Hand, lange Scanzeiten bei hoher AuflösungNur mit PC und Scan-Software1,4ab ca. 374 €bei Amazon ansehen
Reflecta x44-ScanSchnell, ohne PC4.920 × 3.280 Pixel (16 MP)Kleinbild-Negative und -DiasHalter für Streifen mit bis zu 6 BildernOhne PC, 7-Zoll-Display, SD-Karte bis 128 GB1,4 (nur ein Test)ab ca. 162 €bei Amazon ansehen
Reflecta x33-ScanGünstiger Einstieg4.608 × 3.072 Pixel (15,3 MP)Kleinbild-Negative, -Dias, SchwarzweißHalter für Streifen mit bis zu 6 BildernOhne PC, 5-Zoll-Display, SD-Karte bis 128 GB1,7ab ca. 130 €bei Amazon ansehen
Kodak Slide N ScanAuch für 110 und 12614 MP, interpoliert auf 22 MPFarb- und S/W-Negative 110, 126, 135Seitlich einschiebbarer NegativhalterOhne PC, SD-Karte bis 32 GB2,2ab ca. 168 €bei Amazon ansehen
Reflecta x66-ScanFür Rollfilm4.584 × 3.056 Pixel (14 MP)Typ 120, 127, 135Halter für 35-mm- und 120er-StreifenOhne PC, SD-Karte2,6ab ca. 184 €bei Amazon ansehen
Epson Perfection V600 PhotoFlachbett, auch für Papierfotos6.400 × 9.600 dpi laut Hersteller, im Test darunterKleinbild, Mittelformat bis 6 × 22 cm, Fotos bis DIN A4Filmhalter: 2 × 6 Kleinbild, 4 Dias, 1 Mittelformat. Digital ICE laut EpsonPC über USB1,7 (Fazit 2009)Laut Epson eingestellt, gebraucht ab ca. 640 €bei Amazon ansehen

Welcher Typ passt zu Ihnen?

Gerät mit Display, ohne PC. Streifen einlegen, weiterschieben, speichern. Das ist die einfachste Art, viele Bilder zu sichten und zu sichern. Dafür nehmen die Geräte wenig Einfluss auf Farben und Staub. Empfehlungen: Reflecta x33-Scan und Reflecta x44-Scan. Für 110er und 126er Film der Kodak Slide N Scan, den PC-WELT als besonders bedienfreundlich beschreibt, aber nicht als Spitze bei der Bildqualität.

Filmscanner am PC. Der Plustek OpticFilm 8200i SE holt mit einer Scan-Software mehr aus dem Negativ heraus. Sein Infrarotkanal erkennt Staub und Kratzer. Die 7.200 dpi sollten Sie nicht wörtlich nehmen: Testberichte.de nennt effektiv rund 3.250 ppi, kritisiert die veraltete Software und schreibt, dass die Korrektur kleinere Staubkörner ignoriert. Das ist etwas für Einzelbilder, nicht für tausende Negative.

Flachbett mit Durchlicht. Der Epson Perfection V600 Photo scannt mehrere Streifen, Mittelformat und Papierfotos. Laut Epson ist er eingestellt, Sie finden ihn also vor allem gebraucht.

Was bei Negativen anders ist

Ein Negativ muss umgerechnet werden. Aus den umgekehrten Farben und der Orangemaske entsteht erst per Software ein natürliches Bild. Einfache Geräte erledigen das automatisch. Das Ergebnis trifft nicht immer die Farben, die Sie erwarten. Machen Sie deshalb zuerst einen Probelauf mit wenigen Streifen und prüfen Sie die Dateien auf einem großen Bildschirm.

Fassen Sie die Streifen nur am Rand an, und entfernen Sie Staub vorher mit einem Blasebalg. Der Fotograf Daniel Wollstein rät im dpa-Bericht, Staub und Fingerabdrücke vor dem Scannen zu beseitigen.

Scanner kaufen oder Negative scannen lassen?

Ein Film hat oft 24 oder 36 Bilder, und bei vielen Filmen wird der Aufwand schnell groß. Bei 3 Minuten pro Bild kosten 500 Negative 25 Stunden. Ein Fachlabor kostet dafür rund 160 bis 185 Euro. Die Drogerien rechnen laut Preisliste je Streifen ab und kommen deutlich günstiger weg, liefern aber kleinere Dateien.

Gesamtpreis inkl. Versand und Download, soweit genannt · geprüft am 2. November 2026
MengeMEDIAFIX Standard+CEWE KlassikRossmanndm
60 Negative41,17 €49,48 €6,45 €5,95 €
300 Negative105,97 €126,99 €16,45 €12,95 €
1.000 Negative244,97 €299,99 €45,70 €37,95 €

Anbieter und Preise stehen im Ratgeber Negative digitalisieren. Den Vergleich mit Ihrer Arbeitszeit rechnet der Rechner unter Dias selbst digitalisieren durch. Für eine einmalige Aktion können Sie ein Gerät auch mieten statt kaufen.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Negativscanner ist der beste?

Für Kleinbild am PC führt testberichte.de den Plustek OpticFilm 8200i SE mit Note 1,4. Er erkennt Staub und Kratzer per Infrarot, braucht aber Zeit und einen PC. Wer schnell und ohne Computer arbeiten will, ist mit einem Gerät wie dem Reflecta x44-Scan besser bedient.

Kann ein Negativscanner auch Dias scannen?

Ja, alle Geräte in unserer Tabelle nehmen auch Dias an. Oft liegt dafür ein eigener Halter bei.

Welcher Scanner kann Mittelformat oder Rollfilm?

In unserer Tabelle der Reflecta x66-Scan (Typ 120, 127, 135) und der Epson Perfection V600 (bis 6 × 22 cm). Der Plustek OpticFilm 8200i SE ist auf Kleinbild beschränkt.

Welcher Scanner kann Pocketfilm 110 oder 126?

Der Kodak Slide N Scan nennt die Formate 110, 126 und 135 und bringt laut testberichte.de passende Adapter mit.

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